Papst Franziskus

"Die Kirchlichkeit ist eine „konstruktive Dimension des geweihten Lebens, eine Dimension, die im Leben kontinuierlich wiederaufgenommen und vertieft werden muß. Eure Berufung ist ein grundlegendes Charisma für den Weg der Kirche, und es ist nicht möglich, daß eine Gottgeweihte und ein Gottgeweihter nicht mit der Kirche „hören“. Ein „Hören“ mit der Kirche, das uns in der Taufe geschaffen hat; ein „Hören“ mit der Kirche, das Ausdruck in der Treue ihrer Kinder zum Lehramt findet, in der Gemeinschaft mit den Hirten und dem Nachfolger des Petrus, des Bischofs von Rom, dem sichtbaren Zeichen der Einheit.

Die Verkündigung und das Zeugnis für das Evangelium sind für jeden Christen nie ein isolierter Akt. Das ist wichtig, die Verkündigung und das Zeugnis des Evangeliums, sind für jeden Christen nie ein isolierter Akt oder der einer Gruppe und kein Evangelisator handelt, wie Paul VI. treffend in Erinnerung rief, „Kraft einer persönlichen Eingebung, aber in Einheit mit der Mission der Kirche und in deren Namen (Esort. Ap. Evangelii nuntiandi, 80) […] Spürt die Verantwortung, die ihr habt in der Sorge um die Formung Eurer Institute in der gesunden Lehre der Kirche, in der Liebe zur Kirche und im kirchlichen Geist“ (Rede des Heiligen Vaters Franziskus an die Teilnehmer der Vollversammlung der Internationalen Union der Ordensoberinnen, 8. Mai 2013).